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	<title>Gesellschaft &amp; Zukunft Archive - BlueShirtJobs</title>
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	<title>Gesellschaft &amp; Zukunft Archive - BlueShirtJobs</title>
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		<title>Pflegepersonalstärkungsgesetz – mehr Geld, Jobs, bessere Arbeitsbedingungen?</title>
		<link>https://www.blueshirtjobs.de/blog/pflegepersonalstaerkungsgesetzt-mehr-geld-jobs-bessere-arbeitsbedingungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Nov 2018 11:23:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Kittel & Kasack]]></category>
		<category><![CDATA[Altenpfleger]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheits- und Krankenpfleger]]></category>
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		<category><![CDATA[Pflegegesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegepersonalstärkungsgesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Pflegepersonalstärkungsgesetz (PpSG) wurde unlängst vom Bundestag verabschiedet und soll bessere Bedingungen in der Krankenpflege und der Altenpflege schaffen. Mehr Stellen &#8211; für z.B. Altenpfleger und Gesundheits- und Krankenpfleger – sollen geschaffen werden. Auch sollen Krankenkassen für zusätzliche Gesundheits- und Krankenpfleger in Krankenhäusern aufkommen. Was mit dem kurz als &#8216;Pflegegesetz&#8216; abgekürzten Pflegepersonalstärkungsgesetz alles beschlossen wurde [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>Pflegepersonalstärkungsgesetz (PpSG)</strong> wurde unlängst vom Bundestag verabschiedet und soll bessere Bedingungen in der Krankenpflege und der Altenpflege schaffen. Mehr Stellen &#8211; für z.B. Altenpfleger und Gesundheits- und Krankenpfleger – sollen geschaffen werden. Auch sollen Krankenkassen für zusätzliche Gesundheits- und Krankenpfleger in Krankenhäusern aufkommen. Was mit dem kurz als &#8216;<strong>Pflegegesetz</strong>&#8216; abgekürzten Pflegepersonalstärkungsgesetz alles beschlossen wurde und was das für Menschen in Pflegeberufen bedeuten, erfährst du in diesem Artikel.</p>
<h2>Das Wichtigste zum  Pflegepersonalstärkungsgesetz in Kürze</h2>
<ul>
<li>In der Altenpflege werden 13.000 neue Jobs geschaffen und finanziert.</li>
<li>Das Pflegepersonal wird in Krankenhäusern fortan nicht mehr aus den Fallpauschalen bezahlt. Jede Pflegekraft wird dadurch zum Nullsummenspiel für Hospitäler. Diese haben dadurch keinen Grund mehr, an Gesundheits- und Krankenpflegern sowie Pflegeassistenten zu sparen.</li>
<li>Tariferhöhungen in der Krankenpflege werden vollständig refinanziert.</li>
<li>Medizinische Behandlungspflege in den Pflegeheimen teilweise von den Krankenkassen refinanziert</li>
</ul>
<h2>Hauptkritikpunkte am Pflegepersonalstärkungsgesetz</h2>
<p>Kritik am Pflegegesetz aus diversen Richtungen (Politische Parteien, Verbände, Einzelmeinungen, etc.) haben wir im Folgenden mal zusammengetragen.</p>
<ul>
<li>Die Krankenpflege steht im Fokus, Altenpflege wird vernachlässigt</li>
<li>Die Schließung von meist kleineren Krankenhäusern wird weitergehen</li>
<li>Eine Verbesserung der Pflegesituation im ländlichen Raum wird nicht erreicht.</li>
<li>Die Anreize für Menschen eine Ausbildung in einem Pflegeberuf zu beginnen wurden nicht verbessert.</li>
<li>Der Fachkräftemangel in der Pflege bleibt unverändert. Es kann kein Personal eingestellt werden, was es nicht gibt.</li>
<li>Der Wettkampf zwischen finanziell gut ausgestatteten Kliniken und Heimen um Pflegefachkräfte wird angeheizt. Die Qualität der Pflege in der Fläche nimmt dadurch ab und für eh schon unterfinanzierte Häuser im ländlichen Raum beginnt eine Abwärtsspirale.</li>
<li>Pflegekräfte aus dem Reha-Bereich und der ambulanten Pflege werden nicht ausreichend berücksichtigt und drohen in die stationäre Pflege der Krankenhäuser abzuwandern.</li>
<li>Personaluntergrenzen sind wirkungslos</li>
<li>Pflegebedarfsbemessungsinstrumente, um den tatsächlichen Bedarf auch zu ermitteln schafft das Gesetz nicht.</li>
<li>Es fehlt ein Pflegegesamtkonzept, sowie eine Pflegeversicherung</li>
</ul>
<p>⇒ <a href="https://www.blueshirtjobs.de/jobs/" target="_blank" rel="noopener">Jobs für Altenpfleger und Krankenpfleger</a></p>
<h2>Den Pflegenotstand kann man nicht per Gesetz beheben!</h2>
<p><strong>Dass das neue Pflegegesetz nicht alle Probleme in der Pflege lösen können wird, war von vorhinein klar.</strong> Dazu ist das Problem zu komplex und nur im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Diskursen zu lösen. Auch ein Gesetz ändert keine Umstände von heute auf Morgen. Es ist ein Prozess. Es liegt jetzt an jedem einzelnen Bundesbürger, ihn zu entwickeln, anzupassen und das Thema durch ständigen Druck im öffentlichen Gedächtnis zu behalten.</p>
<p>Es gibt zu wenig Nachwuchs und Deutsche leben einfach immer länger, werden öfter krank und benötigen mehr Pflege. Gleichzeitig kann diese nicht mehr von Familien geleistet werden, die oft Hunderte Kilometer von Ihren Eltern entfernt – oder gar im Ausland wohnen; dann aber oft in Städten und nicht auf dem Land. Dort bleiben die Alten zurück &#8211; und benötigen Pflege. Pflege kann man jedoch <a href="https://www.blueshirtjobs.de/blog/studie-130-millionen-neue-arbeitsplaetze-bis-2023-klassische-jobs-fallen-weg/">nicht digitalisieren, maschinell erledigen</a> oder in ein Drittweltland &#8220;outsourcen“</p>
<p><strong>Dieser kurze Absatz legt bereits die gesamte Krux an der Sache dar: Ein Gesetz aus der aktuellen Situation heraus wird diese komplexe gesellschaftliche Problematik nicht lösen. Erst, wenn eine Pflegekraft so viel verdienen kann, wie ein Maschinenbauer, ein Softwareingenieur oder ein Pharmareferent, dann spiegelt sich darin der Wert und die Wertschätzung wieder, die genügend Menschen für Pflegeberufe begeistert kann. Für alle anderen Lösungen braucht es schlichtweg mehr Kinder und somit potentielle Arbeitskräfte. </strong></p>
<p>Quelle(n):<a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-11/pflegepersonalstaerkungsgesetz-bundestag-beschluss-arbeitsbedingungen-finanzierung-krankenkasse">1</a>;<a href="https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/99024/Bundestag-beschliesst-Pflegepersonal-Staerkungsgesetz" target="_blank" rel="noopener">2</a>;<a href="https://blog.ard-hauptstadtstudio.de/pflegepaket-die-richtige-richtung/" target="_blank" rel="noopener">3</a></p>
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		<title>Pflege und Rente – Kinderlose sollen mehr zahlen!</title>
		<link>https://www.blueshirtjobs.de/blog/pflege-und-rente-kinderlose-sollen-mehr-zahlen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Nov 2018 10:38:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Kittel & Kasack]]></category>
		<category><![CDATA[Generationengerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Spahn]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegeversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Rentenversicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Zukunft sollen kinderlose Deutsche mehr in die Pflege Versicherung und in die Rentenversicherung einzahlen – zumindest, wenn es nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geht. Dieser äußerte sich in einem Gastbeitrag der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft zu dem Thema. „Im Umlagesystem bekommen die Alten das Geld von den Jungen – auch, wenn es die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Zukunft sollen kinderlose Deutsche mehr in die Pflege Versicherung und in die Rentenversicherung einzahlen</strong> – zumindest, wenn es nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geht.</p>
<p>Dieser äußerte sich in einem Gastbeitrag der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft zu dem Thema.</p>
<p><em>„Im Umlagesystem bekommen die Alten das Geld von den Jungen – auch, wenn es die Kinder nur der anderen sind.“</em></p>
<p>Im Sinne der Generationengerechtigkeit <strong>zahlen aktuell Kinderlose 0,25% mehr in die Rentenversicherung und die Pflegeversicherung ein</strong>, als es Eltern tun.</p>
<p>Spahn, der aktuell für den Vorsitz in der CDU kandidiert, spricht damit einen wichtigen Punkt an. Immerhin ist die Generationengerechtigkeit ein fundamentaler gesellschaftlicher Kit. Immer weniger Junge müssen für immer mehr ältere – und länger lebende – Bundesbürger aufkommen. Sowohl durch Rentenleistungen, als auch durch Beiträge in die Pflegeversicherung.</p>
<p>Gerade was die Pflege von Menschen anbelangt, wird sehr viel durch Kinder oder Ehepartner geleistet. Fallen diese Kinder Weg, bleibt nur die Pflege durch externe Pflegekräfte. Doch sowohl ambulante, als auch stationäre Pflege sind kostspielig. Noch viel schlimmer: Es mangelt schlichtweg an Pflegekräften.</p>
<p>⇒ <a href="https://www.blueshirtjobs.de/jobs/" target="_blank" rel="noopener">Jobs für Altenpfleger und Gesundheits- und Krankenpfleger</a></p>
<h2>Mehr Geld auch für Pflegekräfte?</h2>
<p>Ein Grund für den Mangel an Pflegekräften ist die oft als zu gering empfundene Bezahlung im Verhältnis zu den Anforderungen, die das Ausüben eines Pflegeberufes mit sich bringt. Verantwortung, Schichtdienst, der Kontakt mit menschlichem Leid – all das wird schon heute nicht in ausreichendem Maße finanziell vergolten.</p>
<p>Irgendwoher muss also auch das Geld kommen, um den Pflegeberuf wieder interessanter zu machen.</p>
<p>Dass Kinderlose mehr für die Rente und die Pflege zahlen sollen ist erst einmal absolut gerecht – zumindest solange das Umlagesystem darauf basiert, dass zukünftige Generationen die aktuellen finanzieren.</p>
<h2>Kinderlose sollen mehr In die Renten &#8211; und Pflegekasse zahlen &#8211; ist das gerecht?</h2>
<p>Was ist deine Meinung zu dem Thema? Sollten Kinderlose mehr bezahlen, weil die Kinder anderer sie im Alter mitfinanzieren sollten? Wie drastisch sollte man die Beiträge anheben, um z.B. Pflegekräften mehr Gehalt zahlen zu können?</p>
<p>Quelle(n): <a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/article183535604/Jens-Spahn-will-Kinderlose-kraeftig-zur-Kasse-bitten.html" target="_blank" rel="noopener">1</a>;<a href="https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/gesundheitsminister-spahn-kinderlose-sollen-mehr-fuer-pflege-einzahlen-58320914.bild.html" target="_blank" rel="noopener">2</a></p>
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		<title>Mehr digitales Denken! So schadet die „Lesen durch Schreiben-Methode“ unserer Zukunft</title>
		<link>https://www.blueshirtjobs.de/blog/mehr-digitales-denken-so-schadet-die-lesen-durch-schreiben-methode-unserer-zukunft/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Sep 2018 09:31:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Digitales Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Föderalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Heinz-Peter Meidinger]]></category>
		<category><![CDATA[Jürgen Reichen]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen durch Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Schulsystem]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was haben Entscheidungen im Bildungssystem und ‚digitales Denken‘ mit unserer Zukunft und Unternehmertum zu tun? Mehr, als du vielleicht zunächst denken magst. Personalverantwortliche und Chefs kennen sicherlich aus leidiger Erfahrung Bewerbungsschreiben, bei denen man kurz den Glauben an die Menschheit infrage stellt und denkt, dass selbst ein Zweitklässler sich besser und mit weniger Rechtschreibfehlern auszudrücken [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.blueshirtjobs.de/blog/mehr-digitales-denken-so-schadet-die-lesen-durch-schreiben-methode-unserer-zukunft/">Mehr digitales Denken! So schadet die „Lesen durch Schreiben-Methode“ unserer Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.blueshirtjobs.de">BlueShirtJobs</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was haben Entscheidungen im Bildungssystem und ‚digitales Denken‘ mit unserer Zukunft und Unternehmertum zu tun? Mehr, als du vielleicht zunächst denken magst.</strong></p>
<p>Personalverantwortliche und Chefs kennen sicherlich aus leidiger Erfahrung Bewerbungsschreiben, bei denen man kurz den Glauben an die Menschheit infrage stellt und denkt, dass selbst ein Zweitklässler sich besser und mit weniger Rechtschreibfehlern auszudrücken vermag.</p>
<blockquote><p>„Ha ich und meine Mann zuhen Arbaiten in ***** via Wonnen in **** giibst Arbaiten für uns via wollt gernne hier Arbaiten ten danke? Ich habe kainne e-mail Adresse kann nicht Rain kommen für das wo sie hat micht gerade ge schigkt haben Bey sie in ******** kainne Arbaiten in ********* ober ? Wall via freuen uns gernne hier&#8230;“</p></blockquote>
<p>(Die Antwort auf deine Frage lautet übrigens: Ja, es handelt sich hier tatsächlich um ein ganz reales Fallbeispiel)</p>
<h2>Vong wegen Biltung &#8211; &#8216;Lehssen duhrch Schraipen&#8217;</h2>
<p>Durch die &#8216;<strong>Lesen durch Schreiben-Methode</strong>&#8216; tut man von staatlicher Seite alles dafür,  dass vielleicht bald niemand mehr darauf kommt, Zweitklässlern korrekte Rechtschreibung zuzutrauen.  Durch diese fragwürdige Methode sollen nämlich seit einigen Jahren Grundschüler erst einmal schreiben dürfen, wie sie wollen, bevor ihnen später die korrekte Schreibweise nahegebracht wird.</p>
<p>Nicht nur der Bundesvorsitzende des <a href="https://www.dphv.de/" target="_blank" rel="noopener">Deutschen Philologenverbandes</a> (<strong>DPhV</strong>), <strong>Heinz-Peter Meidinger</strong>, <a href="https://www.xing.com/news/klartext/die-methode-lesen-durch-schreiben-ist-eine-katastrophe-2790" target="_blank" rel="noopener">fordert vehement</a> die Abschaffung dieses reformpädagogischen Irrsinns, sondern auch ich, als Autor dieses Artikels. <strong>Etwas falsch zu lernen war noch nie richtig und mehr digitales Denken würde helfen, solche Methoden erst gar nicht einzuführen</strong>.</p>
<p>Als ich erstmals von der Einführung der von <strong>Jürgen Reichen</strong> entwickelten &#8216;Lesen durch Schreiben-Methode&#8217; hörte, habe ich das tatsächlich für einen Scherz meiner Bekannten gehalten. Das Lachen blieb mir dann im Halse stecken, während mein Kopf einfach nicht aufhören wollte, von links nach rechts zu pendeln.</p>
<p>„<em>Wie kann man so verantwortungslos Experimente in diesem Umfang durchführen, während wirklich wichtige, grundlegende Reformen des deutschen Schulsystems seit Jahrzehnten überfällig sind?“</em>, fragte ich mich – frage ich mich nach wie vor.</p>
<figure id="attachment_804" aria-describedby="caption-attachment-804" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="uk-align-right wp-image-804" src="https://www.blueshirtjobs.de/wp-content/uploads/2018/09/Kinder-Schreiben-Zukunft.jpg" alt="Kinder-Schreiben-Zukunft" width="900" height="600" srcset="https://www.blueshirtjobs.de/wp-content/uploads/2018/09/Kinder-Schreiben-Zukunft.jpg 1920w, https://www.blueshirtjobs.de/wp-content/uploads/2018/09/Kinder-Schreiben-Zukunft-300x200.jpg 300w, https://www.blueshirtjobs.de/wp-content/uploads/2018/09/Kinder-Schreiben-Zukunft-768x512.jpg 768w, https://www.blueshirtjobs.de/wp-content/uploads/2018/09/Kinder-Schreiben-Zukunft-1024x683.jpg 1024w" sizes="(max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption id="caption-attachment-804" class="wp-caption-text">Hatte sich bewährt: Generationen von Kindern lernten mit der Fibel Lesen und Schreiben.</figcaption></figure>
<h2>Mehr digitales Denken &amp; digitales Handeln</h2>
<p>Im digitalen Zeitalter gibt es im wirtschaftlichen Bereich für Unternehmen <strong>zwei grundlegende Arten, wie man Entscheidungen trifft</strong>. Die einen setzen nach wie vor auf <strong>Intuition, Bauchgefühl, Glück</strong> – wie immer man es auch nennen mag. Die anderen setzen auf selbiges, <strong>testen aber alle erfolgsversprechenden Optionen durch und handeln auf Basis von validen Daten</strong>, um gar nicht erst Holzwege zu beschreiten, sondern den Pfad des Erfolges zu wählen.</p>
<p>Übertragen auf das Schulsystem bedeutet dies: <strong>wenn Methoden wie das ‚Lesen durch Schreiben-Prinzip‘ nicht anderen Methoden (oder zumindest der etablierten Methode) gegenübergestellt und wissenschaftlich begleitet getestet werden, gleicht das dem Werfen einer Münze.</strong> Das wiederum widerspricht dem Gebot der Vernunft oder dem gesunden Menschenverstand – wie auch immer man es bezeichnen mag.</p>
<p><strong>Doch dass Entscheidungen aufgrund des eng mit dem Beamtentum und der Politik verflochtene Schulsystems oftmals rein gar nichts mit Logik, Vernunft oder Rationalität zu tun haben, ist kein großes Geheimnis</strong>. Mir tun die wirklich guten, (noch) engagierten Lehrer an der Basis unendlich leid, die aufgrund genau dieser Strukturen gegen ihre Überzeugungen Kinder verdummen lassen müssen und doch nichts ändern können, weil ein antiquiertes, föderalistisches Bildungssystem mit teils realitätsfernen Beamten in Spitzenpositionen schnelle und effiziente Anpassungen unmöglich macht. In anderen Worten ausgedrückt: <strong>Es mangelt an modernem, digitalem Denken, was schnelleren und auf validen (Test-)Daten basierenden Handlungen im Wege steht.</strong></p>
<h2>Föderalismus schadet</h2>
<p>Während man von politischer Seite in Bezug auf Europa stets betont, wie wichtig es ist, mit einer Stimme zu sprechen und nach außen hin einheitliche Entscheidungen zu vertreten, um als vergreisender Kontinent im globalen Zeitalter noch mitreden zu können, scheint man davon innenpolitisch nichts wissen zu wollen. Bildungspolitik ist nach wie vor Ländersache. 16 Köche verderben also den Bildungsbrei.</p>
<p><strong>In Hamburg und Baden-Württemberg darf die ‚Lesen durch Schreiben-Methode‘ nämlich bereits nicht mehr angewendet werden</strong>, während in den anderen Bundesländern Kinder leider nach wie vor ihre eigenen Rechtschreiberegeln erfinden dürfen, um dann irgendwann mit Glück nochmal umlernen zu können.</p>
<p>Wenn etwas nach wissenschaftlichen Maßstäben und erfolgreichen Praxistests gut für die Bildung ist, gehört es schnell flächendeckend eingeführt! Ist es hingegen schlecht, gehört es ebenso schnell abgeschafft! Handlungsfähigkeit und schnelle Anpassung sind Pflicht, will man den Anschluss an andere Länder nicht verlieren und somit den Wohlstand Deutschlands langfristig sichern.</p>
<h2>Gesellschaftliche Debatte &amp; konsequentes Handeln nötig!</h2>
<p><strong>Es braucht daher dringend eine große gesellschaftliche Debatte, wie das Schulsystem ganzheitlich so reformiert werden kann, sodass Kinder die Herausforderungen des digitalen Zeitalters und der Globalisierung erfolgreich meistern können</strong>. Die schnelle Abschaffung von zusätzlichen Hürden, wie „Lesen durch Schreiben“, wäre da nur der logisch zwingende Anfang. Unternehmer, Personalverantwortliche, Mitarbeiter – niemand braucht sich sonst wundern, wenn in Zukunft Standards noch weiter abgesenkt werden oder  werden müssen und Miss-Kommunikation aufgrund sprachlich-schriftlicher Defizite drastisch zunimmt.</p>
<p><strong>Der Erfolg des Menschen als Spezies hat er Teamwork und der dafür notwendigen ausgefeilten Kommunikation zu verdanken – in Wort UND Schrift. Korrekte Schreib- und Ausdrucksweisen von Beginn an zu erlernen ist daher unabdingbar!</strong></p>
<p><em>Marian Gassen (BlueShirtJobs Geschäftsführer)</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.blueshirtjobs.de/blog/mehr-digitales-denken-so-schadet-die-lesen-durch-schreiben-methode-unserer-zukunft/">Mehr digitales Denken! So schadet die „Lesen durch Schreiben-Methode“ unserer Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.blueshirtjobs.de">BlueShirtJobs</a>.</p>
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