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	<title>Pflege Archive - BlueShirtJobs</title>
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	<title>Pflege Archive - BlueShirtJobs</title>
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	<item>
		<title>Krankenpflege vs. Altenpflege: Sind uns Kranke wichtiger als Alte?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Nov 2018 10:49:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kittel & Kasack]]></category>
		<category><![CDATA[Altenpflege]]></category>
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		<category><![CDATA[Gerechtigkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Pflegepersonalstärkungsgesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem Pflegepersonalstärkungsgesetz sollen 13.000 neue Stellen in der Altenpflege geschaffen werden und Pflegepersonal in Krankenhäusern direkt aus den Töpfen der Krankenkassen bezahlt werden. Dass ansonsten beim Pflegestärkungsgesetz die Kranken- und nicht die Altenpflege im Vordergrund steht hat mehrere Gründe. Wir nehmen das Pflegegesetz und die heute beginnende Themenwoche der ARD zum Thema „Gerechtigkeit“ einmal [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blueshirtjobs.de/blog/krankenpflege-vs-altenpflege-sind-uns-kranke-wichtiger-als-alte/">Krankenpflege vs. Altenpflege: Sind uns Kranke wichtiger als Alte?</a> erschien zuerst auf <a href="https://blueshirtjobs.de">BlueShirtJobs</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem <a href="https://www.blueshirtjobs.de/blog/pflegepersonalstaerkungsgesetzt-mehr-geld-jobs-bessere-arbeitsbedingungen/">Pflegepersonalstärkungsgesetz</a> sollen 13.000 neue Stellen in der Altenpflege geschaffen werden und Pflegepersonal in Krankenhäusern direkt aus den Töpfen der Krankenkassen bezahlt werden. Dass ansonsten beim Pflegestärkungsgesetz die Kranken- und nicht die Altenpflege im Vordergrund steht hat mehrere Gründe. Wir nehmen das Pflegegesetz und die heute beginnende <a href="http://www.ard.de/home/themenwoche/ARD_Themenwoche_2018___Gerechtigkeit/4954764/index.html" target="_blank" rel="noopener">Themenwoche der ARD zum Thema „Gerechtigkeit“</a> einmal zum Anlass zu ergründen, warum trotz des allgemeinen Pflegenotstandes <a href="https://www.blueshirtjobs.de/jobs/">Krankenpfleger mit Ihrem Job</a> und dem dazu passenden Berufsbild tendenziell immer noch etwas besser dran sind, als Altenpfleger.</p>
<h2>Im Krankenhaus wird man geboren, im Altenheim stirbt man</h2>
<p>Alt werden wir alle mal….irgendwann. Doch krank wird fast jeder Bundesbürger schon in jungen Jahren. <strong>Die Chancen sind groß, bis zum 30. Lebensjahr mal ein Krankenhaus aufsuchen zu müssen</strong> – sei es wegen eines verknacksten Knöchels beim Fußball, einem Armbruch, wegen der Tätigkeit als Zivildienstleistender oder beim Besuch von Verwandten. Allein dadurch ist den meisten Menschen die Krankenpflege vertraut und ihr wird auch Bedeutung für das eigene Wohl beigemessen. Man kann ja immer mal einen Unfall haben oder einem das Schicksaal auf andere Weise schrecklich mitspielen. Die Leistung des Personals in Krankenhäusern – allen voran Ärzte und Gesundheits- und Krankenpfleger – wird also als wichtig in Bezug auf uns selbst erkannt.</p>
<p>Entscheidend ist auch: Hebammen, die Frauen bei Hausgeburten unterstützen, sind heutzutage die absolute Ausnahme. Kinder werden im Krankenhaus geboren. <strong>Schon in den ersten Wahrnehmungen eines Kindes wird somit trotz des Wortes ‚Krankenhaus“ eine positive Verknüpfung erstellt</strong>. Wo man selbst geboren wird, da kann es ja gar nicht schlecht sein.</p>
<p>Geburten sind schön und Krankheiten können uns jederzeit ereilen, <strong>doch alt werden hingegen ist lästig, für jüngere weit weg und passiert nicht von heute auf morgen</strong>. Damit setzt man sich höchstens als Kind auseinander, wenn Oma und Opa alt werden, ggf. gepflegt werden oder ins Heim müssen. Danach wird das Thema Alter“ erst wieder akut, wenn die eigenen Eltern nicht mehr so können, ggf. keine Geschwister in wohnortnähe sind, die sich kümmern können – oder wollen. Dann erst kommt das Thema Altenheim auf den Tisch und der Beruf des Altenpflegers / der Altenpflegerin gerät ins Blickfeld.</p>
<p><strong>Altenpfleger pflegen oft Menschen in Heimen ohne enge familiäre Bindung</strong>, die alleine nicht mehr zurechtkommen, somit nicht mehr gesellschaftlich wirken und so ins Bewusstsein von anderen dringen können.</p>
<h2>Altenpflege kann doch jeder – oder?</h2>
<p>Der Gesundheits- und Krankenpfleger als Berufsbild ist also wesentlich öfter im Leben präsent, als jener des Altenpflegers.</p>
<p>Zudem wird ein Großteil der Pflege in Deutschland nach wie vor durch Familienangehörige übernommen – ggf. mit Unterstützung durch ambulante Pflegedienste. Dadurch entsteht leider mitunter die Auffassung, dass es für die Altenpflege ja gar keine große Qualifikation benötige, wenn sie ja durch quasi jeden erledigt werden kann. „<em>Bettpfannen leeren und Ärsche abputzen</em>“. Das ist leider das Bild, was nicht selten vor dem geistigen Auge erscheint, wenn das Thema auf die altenpflege fällt.</p>
<h2>Die Krankenschwester – ein positiv verklärtes Berufsbild</h2>
<p>Gesundheits- und Krankenpfleger sind hingegen als Bild vor dem geistigen Auge wahlweise Engel in weißen Kitteln, die in der Not zur Stelle sind und mütterlich-fürsorglich für die eigene Genesung sorgen. Der Begriff der Krankenschwester ist trotz der Arbeitsumgebung mit positiveren Assoziationen verknüpft. Dass diese absolut nichts mit der Realität des harten Berufsaltages zu tun haben, wird jeder Gesundheits- und Krankenpfleger nur allzu gerne bestätigen. &nbsp;Wirkliche Schwestern sind ohnehin nur noch in sehr wenigen kirchlichen Krankenhäusern zu finden.</p>
<p>Wenn nun also sich Gesundheits- und Krankenpfleger über Zustände beschweren, können sie sich sicher sein, dass Menschen sich tendenziell eher für Ihre Sorgen und Nöte interessieren.</p>
<p><strong>Beschweren sich nun Altenpfleger über zu schlechte Bezahlung und schlimme Arbeitsbedingungen erreichen Sie damit die Menschen aus oben genannten Gründen wesentlich schlechter</strong>. Daraus resultiert letztendlich auch, dass sie im politischen Umfeld nicht so präsent sind und letztendlich auf der Prioritätenliste stets die Belange der Krankenpflege unbewusst als wichtiger, drängender aufgefasst werden.</p>
<h2>Schlechtere Bezahlung für Altenpfleger</h2>
<p>Eine der Konsequenzen, die aus dem mangelnden Bewusstsein in der Bevölkerung für den Beruf des Altenpflegers erwuchsen, ist letzten Endes auch <strong>die schlechtere Bezahlung von Altenpflegern im direkten Vergleich zu Gesundheits- und Krankenpflegern</strong>.</p>
<p>Es verhält sich hier ähnlich, wie bei Grundschullehrern, die im Schnitt mehr als 600 Euro weniger verdienen, als ein Berufsschul- oder Gymnasiallehrer. Warum?</p>
<p><strong>Angst vor dem Altwerden, negative Assoziationen, ein mangelndes Bewusstsein für das Berufsbild, eine schlechte Lobby und noch einiges mehr sorgen dafür, dass der Wert der durch Altenpfleger erbrachten Leistung allgemeingesellschaftlich wesentlich geringer eingeschätzt wird, als der von Krankenpflegern</strong>. Eine Arbeit, der weniger Wert und Bedeutung beigemessen wird, wird mit einem niedrigeren Gehalt vergolten. Dabei spielt es meist auch keine Rolle, ob sich im Laufe der Zeit die Anforderungen und der Beruf an sich komplett geändert haben. Ist das Image einmal in den Köpfen der Menschen braucht es sehr viel, um dieses zu korrigieren und so ggf. auch irgendwann die Bereitschaft für das Zahlen höherer Löhne zu erstreiten.</p>
<p><strong>Problematisch</strong>: Hat sich das Bild gewandelt, braucht es erst einmal wieder lange Jahre, bis diese Veränderung sich auch in Menschen niederschlägt, <strong>die wieder eine Ausbildung – in diesem Fall zum Altenpfleger / zur Altenpflegerin &#8211; beginnen wollen</strong>.</p>
<p><em>Erst wenn die Angst einer großen Mehrheit der Menschen in Deutschland groß genug ist, wegen mangelnder Altenpfleger und zu geringer Löhne am Ende ihres Lebens mutterseelenallein, dement, wundgelegen, abgemagert und fixiert in einer Verwahranstalt für bald Sterbende zu landen, dann ist der Punkt erreicht, wo vielleicht doch viele darüber bereit sind nachzudenken, ob personelle Machtkämpfe in Berlin, Trumps neuste Entgleisungen oder Börsennachrichten vielleicht doch viel unwichtiger sind, als eine tägliche Debatte darüber, wie wir die Pflege in Deutschland gerechter gestalten können!</em></p>
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		<title>Pflegepersonalstärkungsgesetz – mehr Geld, Jobs, bessere Arbeitsbedingungen?</title>
		<link>https://blueshirtjobs.de/blog/pflegepersonalstaerkungsgesetzt-mehr-geld-jobs-bessere-arbeitsbedingungen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Nov 2018 11:23:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Kittel & Kasack]]></category>
		<category><![CDATA[Altenpfleger]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheits- und Krankenpfleger]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
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		<category><![CDATA[Pflegegesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegepersonalstärkungsgesetz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Pflegepersonalstärkungsgesetz (PpSG) wurde unlängst vom Bundestag verabschiedet und soll bessere Bedingungen in der Krankenpflege und der Altenpflege schaffen. Mehr Stellen &#8211; für z.B. Altenpfleger und Gesundheits- und Krankenpfleger – sollen geschaffen werden. Auch sollen Krankenkassen für zusätzliche Gesundheits- und Krankenpfleger in Krankenhäusern aufkommen. Was mit dem kurz als &#8216;Pflegegesetz&#8216; abgekürzten Pflegepersonalstärkungsgesetz alles beschlossen wurde [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>Pflegepersonalstärkungsgesetz (PpSG)</strong> wurde unlängst vom Bundestag verabschiedet und soll bessere Bedingungen in der Krankenpflege und der Altenpflege schaffen. Mehr Stellen &#8211; für z.B. Altenpfleger und Gesundheits- und Krankenpfleger – sollen geschaffen werden. Auch sollen Krankenkassen für zusätzliche Gesundheits- und Krankenpfleger in Krankenhäusern aufkommen. Was mit dem kurz als &#8216;<strong>Pflegegesetz</strong>&#8216; abgekürzten Pflegepersonalstärkungsgesetz alles beschlossen wurde und was das für Menschen in Pflegeberufen bedeuten, erfährst du in diesem Artikel.</p>
<h2>Das Wichtigste zum  Pflegepersonalstärkungsgesetz in Kürze</h2>
<ul>
<li>In der Altenpflege werden 13.000 neue Jobs geschaffen und finanziert.</li>
<li>Das Pflegepersonal wird in Krankenhäusern fortan nicht mehr aus den Fallpauschalen bezahlt. Jede Pflegekraft wird dadurch zum Nullsummenspiel für Hospitäler. Diese haben dadurch keinen Grund mehr, an Gesundheits- und Krankenpflegern sowie Pflegeassistenten zu sparen.</li>
<li>Tariferhöhungen in der Krankenpflege werden vollständig refinanziert.</li>
<li>Medizinische Behandlungspflege in den Pflegeheimen teilweise von den Krankenkassen refinanziert</li>
</ul>
<h2>Hauptkritikpunkte am Pflegepersonalstärkungsgesetz</h2>
<p>Kritik am Pflegegesetz aus diversen Richtungen (Politische Parteien, Verbände, Einzelmeinungen, etc.) haben wir im Folgenden mal zusammengetragen.</p>
<ul>
<li>Die Krankenpflege steht im Fokus, Altenpflege wird vernachlässigt</li>
<li>Die Schließung von meist kleineren Krankenhäusern wird weitergehen</li>
<li>Eine Verbesserung der Pflegesituation im ländlichen Raum wird nicht erreicht.</li>
<li>Die Anreize für Menschen eine Ausbildung in einem Pflegeberuf zu beginnen wurden nicht verbessert.</li>
<li>Der Fachkräftemangel in der Pflege bleibt unverändert. Es kann kein Personal eingestellt werden, was es nicht gibt.</li>
<li>Der Wettkampf zwischen finanziell gut ausgestatteten Kliniken und Heimen um Pflegefachkräfte wird angeheizt. Die Qualität der Pflege in der Fläche nimmt dadurch ab und für eh schon unterfinanzierte Häuser im ländlichen Raum beginnt eine Abwärtsspirale.</li>
<li>Pflegekräfte aus dem Reha-Bereich und der ambulanten Pflege werden nicht ausreichend berücksichtigt und drohen in die stationäre Pflege der Krankenhäuser abzuwandern.</li>
<li>Personaluntergrenzen sind wirkungslos</li>
<li>Pflegebedarfsbemessungsinstrumente, um den tatsächlichen Bedarf auch zu ermitteln schafft das Gesetz nicht.</li>
<li>Es fehlt ein Pflegegesamtkonzept, sowie eine Pflegeversicherung</li>
</ul>
<p>⇒ <a href="https://www.blueshirtjobs.de/jobs/" target="_blank" rel="noopener">Jobs für Altenpfleger und Krankenpfleger</a></p>
<h2>Den Pflegenotstand kann man nicht per Gesetz beheben!</h2>
<p><strong>Dass das neue Pflegegesetz nicht alle Probleme in der Pflege lösen können wird, war von vorhinein klar.</strong> Dazu ist das Problem zu komplex und nur im Zusammenhang mit gesellschaftlichen Diskursen zu lösen. Auch ein Gesetz ändert keine Umstände von heute auf Morgen. Es ist ein Prozess. Es liegt jetzt an jedem einzelnen Bundesbürger, ihn zu entwickeln, anzupassen und das Thema durch ständigen Druck im öffentlichen Gedächtnis zu behalten.</p>
<p>Es gibt zu wenig Nachwuchs und Deutsche leben einfach immer länger, werden öfter krank und benötigen mehr Pflege. Gleichzeitig kann diese nicht mehr von Familien geleistet werden, die oft Hunderte Kilometer von Ihren Eltern entfernt – oder gar im Ausland wohnen; dann aber oft in Städten und nicht auf dem Land. Dort bleiben die Alten zurück &#8211; und benötigen Pflege. Pflege kann man jedoch <a href="https://www.blueshirtjobs.de/blog/studie-130-millionen-neue-arbeitsplaetze-bis-2023-klassische-jobs-fallen-weg/">nicht digitalisieren, maschinell erledigen</a> oder in ein Drittweltland &#8220;outsourcen“</p>
<p><strong>Dieser kurze Absatz legt bereits die gesamte Krux an der Sache dar: Ein Gesetz aus der aktuellen Situation heraus wird diese komplexe gesellschaftliche Problematik nicht lösen. Erst, wenn eine Pflegekraft so viel verdienen kann, wie ein Maschinenbauer, ein Softwareingenieur oder ein Pharmareferent, dann spiegelt sich darin der Wert und die Wertschätzung wieder, die genügend Menschen für Pflegeberufe begeistert kann. Für alle anderen Lösungen braucht es schlichtweg mehr Kinder und somit potentielle Arbeitskräfte. </strong></p>
<p>Quelle(n):<a href="https://www.zeit.de/politik/deutschland/2018-11/pflegepersonalstaerkungsgesetz-bundestag-beschluss-arbeitsbedingungen-finanzierung-krankenkasse">1</a>;<a href="https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/99024/Bundestag-beschliesst-Pflegepersonal-Staerkungsgesetz" target="_blank" rel="noopener">2</a>;<a href="https://blog.ard-hauptstadtstudio.de/pflegepaket-die-richtige-richtung/" target="_blank" rel="noopener">3</a></p>
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		<title>Pflege und Rente – Kinderlose sollen mehr zahlen!</title>
		<link>https://blueshirtjobs.de/blog/pflege-und-rente-kinderlose-sollen-mehr-zahlen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Nov 2018 10:38:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gesellschaft & Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[Kittel & Kasack]]></category>
		<category><![CDATA[Generationengerechtigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Spahn]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegeversicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Rente]]></category>
		<category><![CDATA[Rentenversicherung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Zukunft sollen kinderlose Deutsche mehr in die Pflege Versicherung und in die Rentenversicherung einzahlen – zumindest, wenn es nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geht. Dieser äußerte sich in einem Gastbeitrag der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft zu dem Thema. „Im Umlagesystem bekommen die Alten das Geld von den Jungen – auch, wenn es die [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Zukunft sollen kinderlose Deutsche mehr in die Pflege Versicherung und in die Rentenversicherung einzahlen</strong> – zumindest, wenn es nach dem Willen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geht.</p>
<p>Dieser äußerte sich in einem Gastbeitrag der Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft zu dem Thema.</p>
<p><em>„Im Umlagesystem bekommen die Alten das Geld von den Jungen – auch, wenn es die Kinder nur der anderen sind.“</em></p>
<p>Im Sinne der Generationengerechtigkeit <strong>zahlen aktuell Kinderlose 0,25% mehr in die Rentenversicherung und die Pflegeversicherung ein</strong>, als es Eltern tun.</p>
<p>Spahn, der aktuell für den Vorsitz in der CDU kandidiert, spricht damit einen wichtigen Punkt an. Immerhin ist die Generationengerechtigkeit ein fundamentaler gesellschaftlicher Kit. Immer weniger Junge müssen für immer mehr ältere – und länger lebende – Bundesbürger aufkommen. Sowohl durch Rentenleistungen, als auch durch Beiträge in die Pflegeversicherung.</p>
<p>Gerade was die Pflege von Menschen anbelangt, wird sehr viel durch Kinder oder Ehepartner geleistet. Fallen diese Kinder Weg, bleibt nur die Pflege durch externe Pflegekräfte. Doch sowohl ambulante, als auch stationäre Pflege sind kostspielig. Noch viel schlimmer: Es mangelt schlichtweg an Pflegekräften.</p>
<p>⇒ <a href="https://www.blueshirtjobs.de/jobs/" target="_blank" rel="noopener">Jobs für Altenpfleger und Gesundheits- und Krankenpfleger</a></p>
<h2>Mehr Geld auch für Pflegekräfte?</h2>
<p>Ein Grund für den Mangel an Pflegekräften ist die oft als zu gering empfundene Bezahlung im Verhältnis zu den Anforderungen, die das Ausüben eines Pflegeberufes mit sich bringt. Verantwortung, Schichtdienst, der Kontakt mit menschlichem Leid – all das wird schon heute nicht in ausreichendem Maße finanziell vergolten.</p>
<p>Irgendwoher muss also auch das Geld kommen, um den Pflegeberuf wieder interessanter zu machen.</p>
<p>Dass Kinderlose mehr für die Rente und die Pflege zahlen sollen ist erst einmal absolut gerecht – zumindest solange das Umlagesystem darauf basiert, dass zukünftige Generationen die aktuellen finanzieren.</p>
<h2>Kinderlose sollen mehr In die Renten &#8211; und Pflegekasse zahlen &#8211; ist das gerecht?</h2>
<p>Was ist deine Meinung zu dem Thema? Sollten Kinderlose mehr bezahlen, weil die Kinder anderer sie im Alter mitfinanzieren sollten? Wie drastisch sollte man die Beiträge anheben, um z.B. Pflegekräften mehr Gehalt zahlen zu können?</p>
<p>Quelle(n): <a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/article183535604/Jens-Spahn-will-Kinderlose-kraeftig-zur-Kasse-bitten.html" target="_blank" rel="noopener">1</a>;<a href="https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/gesundheitsminister-spahn-kinderlose-sollen-mehr-fuer-pflege-einzahlen-58320914.bild.html" target="_blank" rel="noopener">2</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zeitarbeit in der Pflege – Vorteils-Check, Gehalt, Erfahrungen, FAQ</title>
		<link>https://blueshirtjobs.de/blog/zeitarbeit-in-der-pflege-vorteils-check-gehalt-erfahrungen-faq/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Sep 2018 16:53:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Job-Wechsel]]></category>
		<category><![CDATA[Kittel & Kasack]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Vorteile]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitarbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Arbeitsmodell der Zeitarbeit, auch Leiharbeit oder Arbeitnehmerüberlassung genannt, ist für Pflegekräfte, wie Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenpfleger oder auch Helfer mit und ohne Weiterbildung mitunter immer noch mit einem Makel behaftet und mit Vorurteilen belegt. Oftmals zu Unrecht! Wir bringen in unserem ‚Pflegereport: Zeitarbeit‘ Licht ins Dunkel und informieren dich über alle Vorzüge des Zeitarbeitsmodells [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blueshirtjobs.de/blog/zeitarbeit-in-der-pflege-vorteils-check-gehalt-erfahrungen-faq/">Zeitarbeit in der Pflege – Vorteils-Check, Gehalt, Erfahrungen, FAQ</a> erschien zuerst auf <a href="https://blueshirtjobs.de">BlueShirtJobs</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Arbeitsmodell der Zeitarbeit, auch Leiharbeit oder Arbeitnehmerüberlassung genannt, ist für Pflegekräfte, wie Gesundheits- und Krankenpfleger, Altenpfleger oder auch Helfer mit und ohne Weiterbildung mitunter immer noch mit einem Makel behaftet und mit Vorurteilen belegt. Oftmals zu Unrecht! Wir bringen in unserem ‚<strong>Pflegereport: Zeitarbeit</strong>‘ Licht ins Dunkel und informieren dich über alle Vorzüge des Zeitarbeitsmodells für Angehörige von Pflegeberufen.</p>
<h2>Was ist Zeitarbeit eigentlich?</h2>
<p>Als Zeitarbeit wird die temporäre Überlassung von Mitarbeitern einer Firma an eine andere bezeichnet. Im Falle der Pflege sind Zeitarbeiter also bei einer Firma beschäftigt, die sie für eine bestimmte Zeitspanne z.B. an Krankenhäuser, Altenheime und Pflegedienste verleiht bzw. sie überlässt. Daher stammen auch die häufig synonym gebräuchlichen Alternativbegriffe Leiharbeit oder Arbeitnehmerüberlassung.</p>
<h1>Zeitarbeit im Pflegebereich – die Sonderrolle</h1>
<p>Es gibt eine Reihe von Faktoren, die der Zeitarbeit in der Pflege-Branche eine Sonderstellung verschaffen – eine für Angestellte durchaus positive.</p>
<p>Eine Anstellung in Zeitarbeit gilt allgemein eher als Chance für geringer qualifizierte Arbeitskräfte oder Menschen in Arbeitslosigkeit, langfristig einer ordentlichen Beschäftigung nachgehen zu können. Oftmals wird auf eine Direktanstellung bei einem Arbeitgeber spekuliert, bei dem ein Angestellter zuvor als Leiharbeiter eingesetzt war.</p>
<p><strong>In der Pflege hingegen ist das Arbeitsmodell Zeitarbeit für examinierte Altenpfleger ebenso eine interessante Alternative, wie für Krankenschwestern oder Pflegehelfer. </strong></p>
<p>Der Grund dafür, dass Pflegekräfte immer häufiger liebend gern in die Zeitarbeit wechseln, liegt in den Arbeitsbedingungen. Durch den enormen Mangel an Pflegepersonal in Deutschland müssen viele Direktangestellte in der Pflege immer mehr Aufgaben leisten, die eigentlich nicht zu den Kerntätigkeiten zählen. Vielfach zwingt sie der interne Druck der Kollegen dazu, einzuspringen und Schichten zu übernehmen, obwohl eigentlich privat etwas geplant war.</p>
<p>Es bleibt immer weniger Zeit für die Patienten, es kommt schneller zu Fehlern und dann ist oft nicht einmal das Gehalt dazu geeignet, die mangelnde Wertschätzung und die körperliche wie seelische Belastung der Pflegekräfte annähernd zu kompensieren.</p>
<p>Dem gegenüber steht eine überalternde deutsche, österreichische und schweizerische Gesellschaft. Der Bedarf an Pflegekräften steigt. Im Gegensatz zu vielen anderen Wirtschaftsunternehmen können Krankenhäuser, Altenheime oder andere Einrichtungen nicht einfach Insolvenz anmelden und abgewickelt werden – um Menschen muss sich gekümmert werden.</p>
<p>Folglich benötigen Pflegeeinrichtungen Mitarbeiter, um nicht etwa Betten oder ganze Stationen in Krankenhäusern sperren zu müssen oder um zu vermeiden, Menschen nicht mehr pflichtgemäß pflegen zu können.</p>
<p>Da es auf dem freien Arbeitsmarkt kaum Pflegepersonal gibt, kommt es zu einer grotesken Situation:</p>
<p>Pflegekräfte in Direktanstellung leiden häufig unter den Arbeitsbedingungen und der mangelnden Flexibilität. Wechseln sie hingegen zu einer Zeitarbeitsfirma, kann es mitunter passieren, dass sie teilweise beim alten Arbeitgeber eingesetzt werden, aber zu deutlich besseren persönlichen Konditionen.</p>
<p>Eine 35 Stundenwoche, nur Wunschdienste, Mitsprache bei der Dienstplanerstellung und ein Firmenwagen sind nur ein paar der Vorteile, die manche Leiharbeitsfirmen Pflegekräften bieten können.</p>
<p>Pflegekräfte erhalten also für weniger Arbeit und weniger Stress bei Zeitarbeitsfirmen oft bessere Arbeitskonditionen und das gleiche – oder gar ein höheres Gehalt. Urlaub, Weihnachtsgeld, Fortbildungen oder ähnliche Annehmlichkeiten locken ebenfalls immer mehr unzufriedene Pflegefachkräfte in die Zeitarbeit.</p>
<h2>Mehr Gehalt: 1/4 Minijob-Zeitarbeits-Modell für Pflegekräfte</h2>
<p>Für einige Fachberufe in der Pflege gibt es ein spannendes Arbeitsmodell, bei dem eine Viertel-Stelle (als Minijob auf 450 € Basis) in Zeitarbeit zu mehr Geld am Ende des Monats auf dem Konto führt und das bei weniger Diensten. Das „Dreiviertel-ein Viertel-Modell“ beruht auf einer Reduzierung der Arbeitsstunden in direkter Anstellung und der Ausübung von 3 bis 4 Diensten in Zeitarbeit.</p>
<p>Als interessante Option zur Steigerung des Gehaltes bei gleichzeitig weniger geleisteten Arbeitsstunden taugt dieses Modell besonders für Krankenpfleger im Funktionsdienst (Intensivstation, Intermedia Care (IMC) OP-Bereich, Anästhesie).</p>
<p>Durch einen Stundenlohn zwischen ca. 20 und 30 Euro reichen bereits 3 bis 4 Dienste aus, um auf die gewünschte Stundenanzahl zu kommen und die 450€ Verdienstgrenze zu erreichen. Nutzt eine Krankenschwester oder ein Krankenpfleger geschickt Dienste mit Zulage aus (Nachtdienste am Sonn- und Feiertag z.B.), können durchaus auch bis zu 650 Euro durch den Minijob bei der Zeitarbeitsfirma winken.</p>
<p>Für Gesundheits- und Krankenpfleger, die auf der Normalstation tätig sind, kann sich dieses Modell eventuell auch lohnen, jedoch ist mitunter ein Dienst mehr abzuleisten.</p>
<p>Für Pflegehelfer hingegen müssten aufgrund des geringeren Stundenlohnes zu viele Dienste geleistet werden, als dass sich das 1/4 Minijob-Zeitarbeits-Modell lohnen würde.</p>
<h2>Pflegeberufe im Zeitarbeits-Check</h2>
<p>Es ist nicht ganz leicht, selbst herauszufinden, welche Vorteile man mit welchem erlernten Pflegeberuf überhaupt durch einen Job-Wechsel in die Zeitarbeit herausschlagen kann. Je nach Lebenssituation oder persönlichen Präferenzen können Vorteile auch sehr individuell sein. Oftmals sind sie wichtiger als nur etwas mehr Gehalt.</p>
<p>Grundsätzlich müsste für die Einordnung der eigenen Position bei Verhandlungen mit Zeitarbeitsfirmen überhaupt erst einmal in Erfahrung gebracht werden, wie gefragt Mitarbeiter mit dieser Qualifikation bei Entleihfirmen sind. Das ist für die meisten Pflegekräfte nicht nur mühsam, sondern mitunter kaum möglich.</p>
<p>Unser Vorteils-Check liefert erste Anhaltspunkte dafür, was mit welchem erlernten Pflegeberuf oder welcher Zusatzqualifikation / Weiterbildung an Gehalt, Urlaubstagen und allgemeinen Vorteilen in Zeitarbeitsverhältnissen drin ist. Auch eine Einschätzung, wie gefragt welcher Beruf in der Pflege bei Zeitarbeitsfirmen ist, darf nicht fehlen.</p>
<h3>Mögliche Vorteile von Zeitarbeit in Pflegeberufen</h3>
<ol>
<li>Höhere Zuschläge laut PAP und IGZ-Tarifverträgen (25% Nachtdienst /25% Überstundenzuschlag/ 50% Sonntag/ 100% Feiertage)</li>
<li>35 Stundenwoche bei vollem Gehalt</li>
<li>Dienstwagen zur privaten Nutzung</li>
<li>Mehr Mitsprache bei der Dienstplanung</li>
<li>Wunschurlaub (Keine Absprache mit den Kollegen)</li>
<li>Wunschdienste (Je nach Qualifikation möglich)</li>
<li>Feste Dienstpläne (Kein ständiges Einspringen)</li>
<li>Kein Stress bei Organisationsarbeiten wie z.B. Neuzertifizierungen o.ä.</li>
<li>Kranken- &amp; Rentenversicherung (bei manchen Leiharbeitsfirmen)</li>
<li>Verpflegungsmehraufwand</li>
<li>Wunschfortbildungen</li>
</ol>
<p><strong>Kernpflegeberufe</strong></p>
<ul>
<li>Altenpflegehelfer/in</li>
<li>Altenpfleger/in</li>
<li>Anästhesietechnische/r Assistent/in</li>
<li>Fachkraft &#8211; Pflegeassistenz</li>
<li>Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in</li>
<li>Fachkinderkrankenpfleger/in</li>
<li>Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in</li>
<li>Fachkrankenpfleger/in – Hygiene</li>
<li>Fachkrankenpfleger/in – Intensivpflege/Anästhesie</li>
<li>Fachkrankenpfleger/in – Klinische Geriatrie</li>
<li>Fachkrankenpfleger/in – Nephrologie</li>
<li>Fachkrankenpfleger/in – Notfallpflege</li>
<li>Fachkrankenpfleger/in – Onkologie</li>
<li>Fachkrankenpfleger/in – Operations-/Endoskopiedienst</li>
<li>Fachkrankenpfleger/in – Palliativ- und Hospizpflege</li>
<li>Fachkrankenpfleger/in – Psychiatrie</li>
<li>Fachkrankenpfleger/in – Rehabilitation/Langzeitpflege</li>
<li>Gesundheits- und Krankenpfleger/in</li>
<li>Haus- und Familienpfleger/in</li>
<li>Hebamme/Entbindungspfleger</li>
<li>Heilerziehungspflegehelfer/in</li>
<li>Heilerziehungspfleger/in</li>
</ul>
<p><strong>Pflegenahe Berufe</strong></p>
<ul>
<li>Kaufmann/-frau &#8211; Gesundheitswesen</li>
<li>Sozialassistent/in</li>
<li>Sozialpädagogische/r Assistent/in / Kinderpfleger/in</li>
</ul>
<h1>Ruf der Zeitarbeit in der Pflege</h1>
<p>Kommt in Gesprächen das Thema Zeitarbeit unter Pflegekräften auf, ernten die in Leiharbeit Beschäftigten entweder neidische Blicke oder fälschlicherweise Mitleid. Dabei kommt es ganz darauf an, wie gut sich Gesprächspartner mit dem Thema Zeitarbeit in der Pflege zuvor auseinandergesetzt haben.</p>
<p>Es ist korrekt, dass Leiharbeit allgemein einen nicht so guten Ruf genießt. Vielfach denken Menschen, man sei unqualifizierter und würde bei schlechteren Arbeitsbedingungen auch noch weniger verdienen. Das kann in manchen Branchen der Fall sein, doch in der Pflege verhält es sich in Teilen exakt andersherum.</p>
<p>Mitleid verdienen häufig die Pflegekräfte, die sich nicht trauen, den Job zu wechseln und weiter unter Arbeitsbedingungen schuften, bei denen nicht nur ihr persönliches Glück auf der Strecke bleibt, sondern auch ihre Gesundheit.</p>
<h1>FAQ: Pflege &amp; Zeitarbeit</h1>
<p><strong>Angehörige welcher Pflegeberufe profitieren am meisten von Zeitarbeit?</strong></p>
<p>In Zeiten des Fachkräftemangels gilt auch in der Pflege: Je höher der Ausbildungsgrad und je geringer die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt, umso besser die Chancen, viele Wunschkonditionen beim Arbeitgeber durchsetzen zu können.</p>
<p>Fachkrankenschwestern und -pfleger sowie Examinierte Altenpfleger sind heiß begehrt, doch auch Pflegehelfer und Quereinsteiger finden in Zeitarbeitsmodellen aktuell mitunter die besten Konditionen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wer ist für mich als Pflegekraft in Zeitarbeit zuständig?</strong></p>
<p>Einzig und allein die Leiharbeitsfirma, bei der du einen Vertrag unterschrieben hast, ist für dich zuständig. Sie ist dein Ansprechpartner für alle Belange. Sie zahlt dein Gehalt, Sonderleistungen, kümmert sich um die Urlaubsplanung und die Konditionen, unter denen du bei einem Unternehmen tätig bist.</p>
<p>Wenn deine Bedingung z.B. lautet, dass du überwiegend nur in einem bestimmten Umkreis eingesetzt werden möchtest oder nur Nachtdienste übernimmst, kann dich die Entleihfirma (z.B. ein Krankenhaus) nicht zu etwas anderem zwingen. Das ist gerade in der Pflege heutzutage oft ein Vorteil.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Ist es unfair meinen Kollegen gegenüber, wenn ich als Pflegekraft in die Zeitarbeit wechsele?</strong></p>
<p>Nein, wieso sollte es das sein? In einem ersten Reflex kann man durchaus zu dieser sehr menschlichen Überlegung gelangen. Immerhin erhöht jede Pflegekraft, die in ein Zeitarbeitsverhältnis wechselt den Druck auf die restlichen Mitarbeiter.</p>
<p>Allerdings wird sich an den Bedingungen in der Direktanstellung bei deinem alten Arbeitgeber nichts ändern, solange du die Fehler des Systems mit deinem Kollegen zusammen versuchst zu kompensieren und dabei immer unzufriedener wirst und leidest.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Was verdiene ich als Pflegekraft in der Zeitarbeit?</strong></p>
<p>Bei einer abgeschlossenen pflegerischen Ausbildung verdienst du i.d.R. mindestens das gleiche Geld in Zeitarbeit, wie bei einer direkten Anstellung. Manchmal sogar für weniger geleistete Stunden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie erkenne ich eine gute Zeitarbeitsfirma?</strong></p>
<p>Eine gute Zeitarbeitsfirma für Pflegekräfte auf Anhieb zu erkennen ist gar nicht mal so einfach. Doch warum sollte es sich hier anders verhalten, als in anderen Branchen?</p>
<p>Es kann nämlich durchaus passieren, dass eine Firma an sich unorganisiert, ineffizient und schlecht geführt ist, jedoch der für dich zuständige Disponent gute Arbeit leistet und deine Interessen gegenüber Krankenhäusern, Altenheimen, Pflegeheimen, Ambulanten Pflegediensten, etc. sehr gut vertritt.</p>
<p>Wir von BlueShirtJobs haben bislang fast ausschließlich positives Feedback über den Umgang von Zeitarbeitsfirmen mit von uns vermittelten Pflegekräften erhalten.</p>
<p>Sollte das Geld mehr als einmal nicht pünktlich auf deinem Konto ankommen oder du permanent zu Einsätzen gedrängt werden solltest, die du im Vorfeld abgelehnt hast und in deinem Arbeitsvertrag (wichtig!) auch hast niederschreiben lassen, solltest du über einen Job-Wechsel nachdenken.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Wo wird man als Pflegekraft von Zeitarbeitsfirmen eingesetzt?</strong></p>
<p>In welchen Unternehmen du als Pflegekraft vom Zeitarbeitsunternehmen eingesetzt wirst, kannst du in der Regel nicht mitentscheiden. Wenn du in einem Betrieb schlechte Erfahrungen gemacht hast, wird aber ein guter Pflegedisponent versuchen, dich dort nicht mehr einzusetzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Welche Eigenschaften muss ich haben, wenn ich als Pflegekraft in die Zeitarbeit wechseln will?</strong></p>
<p>Auch wenn du zum Teil Konditionen mitbestimmen kannst, sollten Flexibilität und Spontaneität dir keine Fremdwörter sein. Es kann z.B. passieren, dass dir als Gesundheits- und Krankenpfleger kurzfristig zwei Dienste am Wochenende angeboten werden, bei denen die Bezahlung so gut ist, dass man auch gerne mal bereit ist, einzuspringen.</p>
<p>Ansonsten gibt es kaum spezielle Eigenschaften, die nicht eh schon zum Rüstzeug von Pflegekräften gehören würden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Muss ich als Zeitarbeiter in allen drei Schichten arbeiten (Frühdienst / Spätdienst / Nachtdienst)?</strong></p>
<p>Nein, wenn du nicht willst, musst du das nicht. Was in Direktanstellungen oft ein Problem darstellt, klappt – wenn auch nicht immer ganz ohne Mühen – in der Zeitarbeit häufig. Natürlich ist es einfacher, je flexibler du bist. Dennoch kommt für Alleinerziehende, gesundheitlich Beeinträchtigte, Studenten oder Mitarbeiter in Teilzeit bzw. Minijobber manchmal nur eine Nachtschicht oder der Spätdienst infrage.</p>
<p>Inwiefern Wünsche dahingehend berücksichtigt werden, liegt zu einem großen Teil im persönlichen Engagement des zuständigen Pflege-Disponenten /Ansprechpartner) bei der jeweiligen Zeitarbeitsfirma. Er ist die Instanz, die deine Interessen gegenüber einem Unternehmen vertritt und jeden Versuch abblockt, dich dennoch anders einsetzen zu wollen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Sind Pflege-Jobs in der Zeitarbeit unbefristet oder befristet?</strong></p>
<p>Die meisten Stellenangebote von Zeitarbeitsfirmen für Pflegekräfte sind unbefristete Jobs in Vollzeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wann bekomme ich mein Gehalt aufs Konto überwiesen?</strong></p>
<p>Die meisten Zeitarbeitsunternehmen zahlen das Gehalt Ihre Mitarbeiter am 15. Banktag (dies kann später als der 15. Kalendertag sein) aus. Dies ist insofern ungewöhnlich, da in der Regel Lohn und Gehalt am letzten Tag des Monats oder am 1. des Folgemonats überwiesen werden. Der Grund dafür, dass Leiharbeitsfirmen hier eine andere Praxis an den Tag legen, ist die Festlegung dieser Praxis in den Tarifverträgen der beiden Verbände IGZ und BAP. In einem der beiden Branchenverbände muss ein in Deutschland tätiges Zeitarbeitsunternehmen Mitglied sein.</p>
<p>Sollte dies aus irgendeinem Grund für dich jedoch ein Problem darstellen, lassen die meisten Zeitarbeitsfirmen mit sich reden und du erhältst deinen Lohn z.B. am 1. des Monats.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Meine Bekannten raten mir pauschal vom Wechsel in die Zeitarbeit als Pflegekraft ab – was tun?</strong></p>
<p>In aller Regel werden sich Menschen nicht tiefgehend mit dem Thema Zeitarbeit auseinandergesetzt haben, wenn sie dir von einem Wechsel in die Zeitarbeit abraten. Ansonsten würden Sie dir differenzierte Ratschläge geben wollen; denn auch abseits der Pflegeberufe bietet Zeitarbeit für Menschen durchaus gute Chancen – doch diese sind eben oft sehr individuell. Doch wenn du wohlgemeinten Ratschlägen mit Fakten begegnest – zum Beispiel., dass du nun einen privat nutzbaren Dienst-PKW fahren darfst oder für weniger Arbeit das gleichen Lohn erhältst – ist es das Beste, was du tun kannst.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zeitarbeit in der Pflege – ist das familienfreundlich?</strong></p>
<p>Die gute Nachricht ist: Zeitarbeit in der Pflege kann sogar sehr viel familienfreundlicher sein, als eine Direktanstellung. Doch da Familie immer sehr viel mit individuellen Verhältnissen und Bedürfnissen einhergeht, fällt hier eine pauschale Aussage sehr schwer. Für alleinerziehende Pflegekräfte kann z.B. die Chance, nur bestimmte Dienste zu übernehmen oder Urlaub auch wirklich dann zu bekommen, wenn man ihn braucht, eine enorme Verbesserung der Lebensumstände darstellen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Vermittelt BlueShirtJobs Pflegekräfte in Zeitarbeit?</h2>
<p><img decoding="async" class="uk-align-right alignright wp-image-600" src="https://www.blueshirtjobs.de/wp-content/uploads/2018/09/Logo_BSJ_Icon_4c_CMYK-Transparent.png" alt="Logo_BSJ_Icon_4c_CMYK Transparent" width="150" height="142" srcset="https://blueshirtjobs.de/wp-content/uploads/2018/09/Logo_BSJ_Icon_4c_CMYK-Transparent.png 672w, https://blueshirtjobs.de/wp-content/uploads/2018/09/Logo_BSJ_Icon_4c_CMYK-Transparent-300x285.png 300w" sizes="(max-width: 150px) 100vw, 150px" />Wir sind bekannt dafür, dass wir Arbeitern stets zu einem Job-Upgrade verhelfen möchten &#8211; einer neuen Stelle, bei der die allgemeinen oder individuellen Konditionen besser sind. Bei Angehörigen von Pflegeberufen konnten wir sogar große Vorteile durch eine Beratung und Vermittlung in Zeitarbeit bewirken.</p>
<p>Einige unserer Mitarbeiter kommen aus der Pflege und wissen sehr gut Bescheid. Wenn du gerne unseren Rat möchtest, ob ein Wechsel in die Zeitarbeit für dich und deine persönliche Situation von Vorteil sein könnte, helfen wir dir gerne weiter. Natürlich suchen wir für dich auch einen neuen Job in Direktanstellung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blueshirtjobs.de/blog/zeitarbeit-in-der-pflege-vorteils-check-gehalt-erfahrungen-faq/">Zeitarbeit in der Pflege – Vorteils-Check, Gehalt, Erfahrungen, FAQ</a> erschien zuerst auf <a href="https://blueshirtjobs.de">BlueShirtJobs</a>.</p>
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		<title>Ross Antony als Altenpfleger – Grenzerfahrung in einem Knochenjob</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Aug 2018 15:28:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kittel & Kasack]]></category>
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		<category><![CDATA[Knochenjob]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Debatte um fehlende Fachkräfte in der Pflege, die schwere Arbeit in diesem Berufsstand und die mangelnde Würdigung durch die Gesellschaft brachten Sänger und Entertainer Ross Antony (44) dazu, medienwirksam einen Selbstversuch zu starten. Der humorvolle und oft sympathisch überkandidelte Ross Antony schlüpfte für das auf RTL ausgestrahlte TV-Format Stern TV für 2 Tage in [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Debatte um fehlende <strong>Fachkräfte in der Pflege,</strong> die schwere Arbeit in diesem Berufsstand und die mangelnde Würdigung durch die Gesellschaft brachten Sänger und Entertainer <strong>Ross Antony</strong> (44) dazu, medienwirksam einen Selbstversuch zu starten. Der humorvolle und oft sympathisch überkandidelte Ross Antony schlüpfte für das auf RTL ausgestrahlte TV-Format Stern TV für 2 Tage in die Rolle eines <strong>Altenpflegers</strong> und erfuhr am eigenen Leib, was Pflegekräften in einem Berliner Altenheim abverlangt wird.</p>
<h2>Kochenjob Altenpfleger</h2>
<div class="responsive-video"><iframe title="Ross Antony in der Altenpflege - Die ganze Reportage | stern TV" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/cGhwCSZNtqE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<p>Ross Antony, der bereits 2014 in die Rolle eines alten Mannes schlüpfte, um in einem Recruiting-Video die Werbetrommel für den Beruf des Altenpflegers zu werben, scheint dieses Thema nicht losgelassen zu haben.  Unter dem Titel „<em>Gepflegt in die Zukunft &#8211; Damit wir auch im Alter noch happy sind</em>“ lief seinerzeit die Kampagne, bei der auch Handball-Star <strong>Stefan Kretschmar</strong>, Kabarettistin <strong>Désirée Nick</strong> und Comedian <strong>Ingo Appelt</strong> sich &#8220;auf alt&#8221; schminken und im pflegetypischen Umfeld ablichten ließen. Nun erfährt Ross Antony am eigenen Leib, was der „<em>Knochenjob Altenpfleger</em>“ dem Menschen abverlangt.</p>
<p>Für den Rollentausch begleitet der vielen Deutschen auch als Mitglied der Casting-Band Bro’Sis oder als Dschungelkönig 2008 bekannte Brite, für einen Tag die Pflegekräfte einer <strong>Demenz-WG</strong> in Berlin. Den zweiten Tag verbrachte Antony bei einem <strong>mobilen Pflegedienst</strong> und erkennt, wie hart es ist, wenn weniger als 20 Minuten für einen Patienten bleiben.</p>
<blockquote><p>„&#8221;Eine junge Frau muss zum Beispiel den ganzen Körper eines älteren Mannes waschen. Man muss Grenzen überschreiten und auch Sachen machen, die man nicht möchte. Das gehört zu diesem Job&#8221;</p></blockquote>
<h2>Knochenjob Altenpfleger &#8211; Der Talk</h2>
<div class="responsive-video"><iframe title="Ross Antony über seinen Job als Altenpfleger | stern TV" width="500" height="281" src="https://www.youtube.com/embed/FIrHLLUVqDE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></div>
<h2>Ross Antony als Altenpfleger – Fazit</h2>
<p>Altenpflegern, Krankenpflegern, Pflegehelfern und auch allen, die einen direkten Einblick in den Pflegealltag haben, zeigt das Stern-TV-Experiment keine neuen Missstände auf und auch die meisten Fernsehzuschauer dürften nichts Neues erfahren haben. Doch gerade, weil man geneigt ist sich kurz zu empören, ein „das ist ja schlimm“ auszustoßen, um letztendlich doch den Pflegenotstand, die Unterbezahlung und Überforderung von Pflegekräften hinzunehmen, als habe man es mit einer Naturgewalt zu tun, die nicht zu ändern ist, sind solche Aktionen wichtig!</p>
<p>Es braucht mehr prominente Gesichter, die jedem Bundesbürger vor Augen führen, was Pflege bedeutet und dass es kein Berufsfeld ist wie jedes andere, weil man es eben mit Menschen zu tun hat, die Hilfe benötigen. Auch stehen die Chancen ziemlich hoch, dass man im Laufe des Lebens einmal selbst Pflegedienstleistungen in Anspruch nehmen möchte. Da sollte sich bei Zeiten mal überlegt werden, unter welchen Bedingungen man selbst gerne betreut werden möchte.</p>
<p><strong>In diesem Sinne: Bravo Ross! Die Pflege braucht eine stärkere Lobby. Da hilft jede mediale Präsenz.</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://blueshirtjobs.de/blog/ross-antony-als-altenpfleger-grenzerfahrung-in-einem-knochenjob/">Ross Antony als Altenpfleger – Grenzerfahrung in einem Knochenjob</a> erschien zuerst auf <a href="https://blueshirtjobs.de">BlueShirtJobs</a>.</p>
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		<title>Wehrdienstdebatte &#8211; Entlastung auch in der Pflege?</title>
		<link>https://blueshirtjobs.de/blog/wehrdienstdebatte-entlastung-auch-in-der-pflege/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Redaktion]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Aug 2018 10:12:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kittel & Kasack]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Ersatzdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Pflege]]></category>
		<category><![CDATA[Pflegenotstand]]></category>
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		<category><![CDATA[Wehrdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Zivildienst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das politische Sommerloch wird aktuell von der Debatte um die Wiedereinführung der Wehrpflicht / des Ersatzdienstes bestimmt. Befürworter &#8211; vornehmlich aus den Reihen der CDU &#8211;  führen als Vorteil unter anderem eine Unterstützung in der Pflege an. Kommt der gute alte Zivi wieder zurück in deutsche Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen? Deutschlanddienst &#8211; 12 Monate beim Bund [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das politische Sommerloch wird aktuell von der Debatte um die <strong>Wiedereinführung der Wehrpflicht / des Ersatzdienstes</strong> bestimmt. Befürworter &#8211; vornehmlich aus den Reihen der <strong>CDU</strong> &#8211;  führen als Vorteil unter anderem eine <strong>Unterstützung in der Pflege an</strong>. Kommt der gute alte Zivi wieder zurück in deutsche Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen?</p>
<h2>Deutschlanddienst &#8211; 12 Monate beim Bund oder in sozialen Einrichtungen</h2>
<p>Früher war der Kriegsdienstverweigerer verpflichtet, statt des Wehdienstes einen Zivildienst abzuleisten. Anfa<span class="text_exposed_show">ngs waren diese Überzeugungstäter oftmals eine wichtige Stütze in sozialen Einrichtungen, in Krankenhäusern, Kindergärten, Altenheimen, etc.</span></p>
<div class="text_exposed_show">
<p>Als zuletzt <strong>der Grundwehrdienst nur noch 9 Monate betrug</strong> (Es waren mal 18), konnten Träger sozialer Einrichtungen den ‚Zivi‘ jedoch nur noch bedingt als Hilfe erachten. Immerhin band er Ressourcen, bis er angelernt war und theoretisch eine wirkliche Hilfe darstellen konnte.</p>
<p>Würde man – so wie aktuell diskutiert – eine zwölfmonatige Wehrpflicht wieder einführen, wären die Kriegsdienstverweigerer allein schon wegen des Personalnotstandes keine Lösung in der Pflege – und auch sonst nirgendwo.</p>
<p>Wenn einfach kein Personal vorhanden ist, um Zivildienstleistende korrekt anzuleiten, wäre das weder für deren persönliche Entwicklung noch für die Gemeinschaft, den Träger oder Patienten, Senioren, Kinder etc. ein Gewinn.</p>
<p>So schön der Gedanke auch ist, einfach den Mangel an Fachkräften in der Pflege durch die Widereinführung des Grundwehrdienstes und deren Verweigerer (ein verpflichtender Sozialdienst ist im Grundgesetz nämlich nicht vorgesehen) abzufedern, so weltfremd ist er auch.</p>
<h2>Der Zivi löst die Probleme in der Pflege nicht</h2>
<p><em>Die Wurzel allen Übels ist der demografische Wandel und der Mangel an Reformwillen dort, wo der Grundstein für Fachkräfte in allen Branchen gelegt wird: dem Elternhaus, der Kitas und der Schule. Eine Gesellschaft, die im Zeitalter der Globalisierung nicht fähig ist, schnelle Anpassungen vorzunehmen, wird am Ende kollabieren. Es ist an der Zeit für weniger Diskussionen und mehr Handeln. Denn allein durch Debatten oder den politischen Beschluss, mehr Fachkräfte einstellen zu wollen – seien es Kranken- und Altenpfleger, Lehrer, Polizisten oder städtische Angestellte – passiert nichts, wenn diese einfach nicht vorhanden sind!</em></p>
<p>Siehst du das ähnlich oder denkst du, dass beim Pflegenotstand eine Art verpflichtender sozialer Dienst (in der Theorie) helfen könnte, die Situation in der Pflege zu verbessern? <a href="https://www.facebook.com/BlueShirtJobs/photos/a.241780869657113.1073741829.191069871394880/244330169402183/" target="_blank" rel="noopener">Diskutiere mit auf mit auf der BlueShirtJobs Facebook-Seite</a>.</p>
</div>
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